Rezension: Winterkartoffelknödel
| Labels: Literatur | Posted On 28. Februar 2011 at 19:46
Rita Falk, 1964 in Oberammergau geboren. Ein Kind vom Land. Ein Buch vom Land. Winterkartoffelknödel. Und der Titel verspricht leider nicht das, was er hält.
Mein erster Eindruck vom Buch? WINTERkartoffelknödel, wie schön, ein Buch für die Winterzeit - weit gefehlt. "Winter" bezieht sich einzig und allein auf die Gerichte der im Buch auftauchenden, schwerhörigen Oma und ihre je nach Jahreszeit farblich differenten Kartoffeln, die zum Knödeln verwandt werden.
Also kein Winterbuch, okay, auch nicht schlimm.
Der ganze Krimi, ein so genannter Krimi, der Spannungsbogen ist aber ziemlich gering gehalten, schleppt sich eher so daher. Er schleppt sich in "Bayrisch". Für mich als Nordlicht kein entspannter Dialekt.
Der Plot ist nett, mehr nicht. Kleiner Exkurs nach Mallorca.
Die Figuren sind liebreizend - erfüllen genau das Klischee vom dicken, gemütlichen Bayern.
Im Abspann des Buches findet man Rezepte von Falks Oma. Blöd nur, dass die Oma im Buch gar nicht so sehr durch ihre Gerichte brilliert. Klar, der handelnde Akteur spricht ein paar Mal darüber, dass er für ein Essen der Oma so Manches stehen lassen würde, aber ich habe in einem Roman, in dem ein Blumenladen vorkommt ja auch keine Dekotipps im Anhang. Völlig überflüssig und wenig revolutionär, kennt man die meisten Rezepte doch schon und die, die man nicht kannte, möchte man auch nicht kennen.
Zum Schluss geht's weiter, wie es angefangen hat, als wäre nichts passiert.
Ich war nach dieser Lektüre ziemlich unbefriedigt.
Dennoch lässt sich festhalten: Eine nette Lektüre für zwischendurch. Als ich das Buch zugeschlagen habe, war ich allerdings froh. So viel Bayern auf einmal reicht für dieses Jahr!
Mein erster Eindruck vom Buch? WINTERkartoffelknödel, wie schön, ein Buch für die Winterzeit - weit gefehlt. "Winter" bezieht sich einzig und allein auf die Gerichte der im Buch auftauchenden, schwerhörigen Oma und ihre je nach Jahreszeit farblich differenten Kartoffeln, die zum Knödeln verwandt werden.
Also kein Winterbuch, okay, auch nicht schlimm.
Der ganze Krimi, ein so genannter Krimi, der Spannungsbogen ist aber ziemlich gering gehalten, schleppt sich eher so daher. Er schleppt sich in "Bayrisch". Für mich als Nordlicht kein entspannter Dialekt.
Der Plot ist nett, mehr nicht. Kleiner Exkurs nach Mallorca.
Die Figuren sind liebreizend - erfüllen genau das Klischee vom dicken, gemütlichen Bayern.
Im Abspann des Buches findet man Rezepte von Falks Oma. Blöd nur, dass die Oma im Buch gar nicht so sehr durch ihre Gerichte brilliert. Klar, der handelnde Akteur spricht ein paar Mal darüber, dass er für ein Essen der Oma so Manches stehen lassen würde, aber ich habe in einem Roman, in dem ein Blumenladen vorkommt ja auch keine Dekotipps im Anhang. Völlig überflüssig und wenig revolutionär, kennt man die meisten Rezepte doch schon und die, die man nicht kannte, möchte man auch nicht kennen.
Zum Schluss geht's weiter, wie es angefangen hat, als wäre nichts passiert.
Ich war nach dieser Lektüre ziemlich unbefriedigt.
Dennoch lässt sich festhalten: Eine nette Lektüre für zwischendurch. Als ich das Buch zugeschlagen habe, war ich allerdings froh. So viel Bayern auf einmal reicht für dieses Jahr!